Mein Emailleofen

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    Dies sind mein Emailleofen und die Werkzeuge, die ich zum Emaillieren verwende. Im Hintergrund des Fotos ist mein Emailleofen. Es ist das wichtigste Werkzeug zum Brennen. Aber ich brauche noch weitere Hilfsmittel beim Emaillieren: ein Brenngitter, einen Gegenemailständer und eine Brennschaufel. Sie alle sind vorne im Bild zu sehen. Wenn ich meine Schmuckstücke im Emailleofen brennen will, heize ich den Ofen auf 900°C. Ist die Temperatur erreicht, stelle die zu emaillierenden Schmuckstücke in den heißen Ofen. Dazu brauche ich das Gitter, um die kalten Schmuckstücke hinein- und heißen hinauszunehmen. Der Gegenemailständer ist dafür da, dass ich beidseitig emaillierte Schmuckstücke brennen kann. Ohne würde das Schmuckstück an das Gitter festbrennen. Du siehst den Gegenemailständer auf dem Foto auf dem Gitter stehen. Dieses Material eignet sich für den Einsatz im Emailleofen Das Material aus dem das Brenngitter und der Gegenemailständer sind, ist Edelstahl. Edelstahl hat den Vorteil, dass es weniger stark Zunder bildet als normaler Werkzeugstahl. Zunder ist die Oxidationsschicht, die sich beim Erhitzen von Stahl bildet. Wenn das Material wieder auf Raumtemperatur abkühlt, beginnen sich Stückchen von der Oxidationsschicht zu lösen. Diese fliegen in der Luft umher und können auf die noch wiche, heiße Emailleschicht legen. In Sekundenschnelle kühlt das Schmuckstück ab, sodass die Zunderstückchen mit fest werden. Es ist sehr aufwendig, die Teilchen heraus zuschleifen. Oftmals ruiniert man sich die Emaillearbeit und die Mühe war ganz umsonst. Daher ist es wichtig, viel Sauberkeit beim Emaillieren walten zulassen.   Hitzeschutz beim Emaillieren Rechts neben den Brennständern liegt die Brennschaufel. Sie ist ebenfalls aus Edelstahl gearbeitet. Mit der führe ich die zu emaillierenden Schmuckstücke in den Ofen hinein und hole sie wieder hinaus. Ansonsten verbrenne ich mir die Finger im glühend heißen Emailleofen. Zudem verwende ich mein Paar Lederhandschuhe als Hitzeschutz. Sie liegen auf der linken Seite im Bild. Als weiteren Hitzeschutz verwende ich Schamott- und Ziegelsteine. Die Schamottesteine haben eine beige Farbe und sind auf der Rechten Seite im Bild zu sehen. Hierauf stelle ich die heißen Brenngitter und Gegenemailständer zum Abkühlen ab. Vor der Öffnung des Emailleofens liegen die Ziegelsteine. Auch sie nutze ich als Hitzeschutz für die gerade aus dem Ofen geholten Schmuckstück. Damit ich sie kurz abstellen kann. Du möchtest wissen, wie ein Schmuckstück emailliert wird? Ich habe einen entsprechenden Blogartikel geschrieben. Hier kannst du ihn lesen.

Ein emailliertes Schmuckstück entsteht

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Wie entsteht ein emailliertes Schmuckstück? Welche Werkzeuge und Arbeitsschritte sind dafür notwendig? Habe ich in den vorherigen Beitrag mehr über die Theorie geschrieben, geht es in dem aktuellen, um die einzelnen Arbeitsschritte des Emaillierens.

Meine erste Emailarbeit

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Auf dem obigen Foto ist meine aller erste Emailarbeit, die ich jemals gemacht habe, zu sehen. Das war im ersten Semester Metallgestaltung an der HAWK Hildesheim gewesen.

Feueremail eine fast vergessene Technik im Goldschmiedehandwerk

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Im ersten Beitrag von mir ging es um zwei grundsätzliche Begriffe und deren unterschiedliche Bedeutung. Bei mir hier auf der Seite dreht sich alles ums Email bzw. Feueremail oder Emaille. Es ist meine große Leidenschaft und ich hoffe, ich kann den einen Leser oder die andere Leserin mit meiner Begeisterung für dieses alte Handwerk anstecken.

E- Mail oder Email

Mein Ofen für Emaille Schmuck.
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E-Mail oder Email? Gibt es hier einen Unterschied? Oder ist es nur ein Wort in zwei verschiedenen Schreibweisen? Mit diesem Beitrag möchte ich auf die beiden Begriffe Email und E-Mail, sowie deren Herkunft aufmerksam machen.