Kreativitätstief – wie komme ich da heraus?

In diesem Blogartikel verrate ich dir meine 10 besten Strategien wie ich aus einem Kreativitätstief herausfinde. Kennst du diese Situation? Du sitzt am Zeichentisch und willst etwas malen oder entwerfen und dir fällt partout nichts ein. Es breitet sich eine Leere in deinem Kopf aus. Nichts will dir gelingen. Du findest einfach keinen Anfang für dich. Damit du loslegen kannst und wieder in deinen Kreativen Flow kommst.

Ich gebe dir meine 10 besten Strategien an die Hand, mit denen du wieder aus deinem Kreativitätstief herauskommst.

10 Strategien gegen dein Kreativitätstief

1. Raus in die Natur

Mein erster Tipp für dich ist: stehe von deinem Zeichentisch auf und gehe hinaus in die Natur. Es ist für dienen Körper und deine Seele wichtig, dass du für die für dich stressige Situation verlässt. Denn beim Gehen baut dein Körper Stresshormone ab. Denke daran, dass du kein Schüler mehr bist und im Klassenzimmer bleiben musst, da du eine Aufgabe oder eine Klausur schreiben musst.

Draußen in der Natur kannst du dich mit wachen Augen umsehen. Schau, was du alles dort entdecken kannst. Die schöne Blume am Wegesrand, ein bizarr gewachsener Baum oder den Taumausblick in die Landschaft von deinem Lieblingsort. Lass dich einfach inspirieren, was du draußen siehst. Du kannst gerne deine Eindrücke mit dem Fotoapparat oder in deinem Skizzenbuch festhalten.

2. Besuche eine Ausstellung

Besuche doch einmal eine Ausstellung im Museum deiner Stadt. Ich selber schaue mir gerne an, was andere Künstler in anderen Zeiten geschaffen haben. Zudem setze ich mich mit deren Gedankenwelt auseinander. Sowie der Epoche, in der sie gelebt hatten. Das bringt mich oft auf eigene Gedanken. Außerdem ist es spannend, wie Menschen in anderen Zeiten gelebt und gedacht haben.

3. Andere künstlerische Richtungen

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Wie wäre es, wenn du ein neues Hobby, in einer anderen künstlerischen Richtung startest. Sei es singen, musizieren, tanzen Literatur, Theater, Gedichte schreiben. Oder es reicht dir als erste Hilfsmaßnahme, wenn du deine Lieblingsmusik, Lieblingsfilm oder Lieblingsgedichte mit beschäftigst. Ich empfinde es immer wieder bereichernd, wenn ich mich mit anderen künstlerischen Richtungen beschäftige. Seit vielen Jahren bin ich begeisterte Balletttänzerin. Hier kann ich mich erproben und verbessern ohne den Druck der beruflichen Professionalität erreichen zu müssen.

4. Schaue dir deine alten Arbeiten an

Schaue dir doch einmal deine alten Arbeiten an. Im ersten Augenblick mag das für dich befremdlich klingen, dass du dich mit deinen Arbeiten beschäftigst. Du bist ja auf der Suche nach neuer Inspiration. Das findet sich doch nicht in Vergangenem. Aber lass dir eines sagen: es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Wenn du dir deine alten Skizzenbücher, Zeichnungen, Bilder, Fotos von Objekten oder Schmuckstücke anschaust, siehst du zum einen deine künstlerische Entwicklung. Damit würdigst du dich und deine künstlerische Arbeit. Zum anderen kannst du dich fragen, wie du mit deinem heutigen Wissen und Können diese oder jene Arbeit ausführen könntest. Wähle ein Thema eine Arbeit aus und fertige sie noch einmal neu an. Vergleiche sie dann mit der alten. oder du wählst einen Ausschnitt, ein Element aus der alten Arbeit und gestaltest es neu.

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5. Varianten finden

Ein weiterer Weg aus seinem Kreativitätstief zu finden, ist Varianten von einem Motiv zu schaffen. Auch wenn es sich ein wenig öde anhört, ist es dennoch von Vorteil. Du brauchst das Rad nicht immer wieder neu zu erfinden. Es ist ein Irrglaube, als Künstler immer etwas Neues schaffen zu müssen. Schau dir auch mal die Werke auch von anderen Künstlern an. Aus meinen persönlichen Recherchen weiß ich, dass Maler und Komponisten ihre Einfälle wiederverwendet und variiert haben. Damals war es auch üblich Arbeiten von Kollegen zu kopieren und eigene Varianten dazu kreieren.

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6. Ideen mit Mindmaps ausarbeiten

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Mindmaps sind ein weiteres tolles Tool, mit denen du neue Ideen finden kannst. Sie funktionieren wie folgt: du schreibst dir ein Stichwort deiner Wahl in der Mitte eines großen, weißen Bogen Papiers auf. Dieses Umrandest du am besten mit einer Farbe, damit du die Übersicht behältst. Davon gehen verschiedene Wörter ab, die du deinem Hauptbegriff zuordnest. Denke kreuz und quer, lasse alle Assoziationen zu, die dir dazu einfallen. Erarbeite auch Unterkategorien und Begriffsgruppen aus. Verbinde alle Wörter untereinander mit Strichen. Überlege dir was sich gegenseitig beeinflusst und denke darüber nach, wie die Begriffe zueinanderstehen.

Wichtig bei dieser Übung ist, dass du sie auf einem leeren Blankoblatt durchführst. Verzichte auch auf eine Gliederung der Begriffe. Kreativität fließt dann am besten, wenn du deinen ordnenden Verstand beiseiteschiebst. Du wirst erstaunt sein, was du alles an Ideen und Assoziationen finden wirst. Auf deine Sammlung kannst du immer wieder zurückgreifen und die Ideen in künstlerischen Projekten umsetzen. So mit kannst du in Zukunft Ideenlosigkeit vorbeugen und fällst nicht wieder in ein Kreativitätstief.

7. Experimentiere mit verschiedenen Materialien

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Um den Kopf wieder freizukriegen, experimentiere doch einmal mit verschiedenen Materialien und Techniken. Hierbei ist es wichtig drauf zu achten ungezwungen zu arbeiten. Es ist eher wie das Spielen eines Kindes ohne Selbstzweck oder ein Ergebnis erwarten zu wollen.

Schau dich um, was du alles in deiner Umgebung und in deinen Materialkisten findest. Vielleicht gestaltest du aus verschiedenen Papieren eine Collage, beschäftigst dich mit Verpackungsmüll und erstellst ein Upcycling- Werk oder einer Readymade- Arbeit. Wie wäre es, wenn du aus Verpackungsresten ein Schmuckstück in Metall gießen lässt. Es wird durch das Material verwandelt.

8. Mindsetarbeit

Mindmaps sind ein weiteres tolles Tool, mit denen du neue Ideen finden kannst. Sie funktionieren wie folgt: du schreibst dir ein Stichwort deiner Wahl in der Mitte eines großen, weißen Bogen Papiers auf. Dieses Umrandest du am besten mit einer Farbe, damit du die Übersicht behältst. Davon gehen verschiedene Wörter ab, die du deinem Hauptbegriff zuordnest. Denke kreuz und quer, lasse alle Assoziationen zu, die dir dazu einfallen. Erarbeite auch Unterkategorien und Begriffsgruppen aus. Verbinde alle Wörter untereinander mit Strichen. Überlege dir was sich gegenseitig beeinflusst und denke darüber nach, wie die Begriffe zueinanderstehen.

Wichtig bei dieser Übung ist, dass du sie auf einem leeren Blankoblatt durchführst. Verzichte auch auf eine Gliederung der Begriffe. Kreativität fließt dann am besten, wenn du deinen ordnenden Verstand beiseiteschiebst. Du wirst erstaunt sein, was du alles an Ideen und Assoziationen finden wirst. Auf deine Sammlung kannst du immer wieder zurückgreifen und die Ideen in künstlerischen Projekten umsetzen. So mit kannst du in Zukunft Ideenlosigkeit vorbeugen und fällst nicht wieder in ein Kreativitätstief.

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9. Perfektionismus

Als Künstler ist man nach bestmöglicher Harmonie, Schönheit und Erhabenheit in seinen Kunstwerken bestrebt. Daher gleitet man oftmals schnell in die Perfektion ab. Aber zu viel des Ehrgeizes ist nun einmal kontraproduktiv und kann dich blockieren.

„Das ist nicht gut genug, nicht schön genug, was ich mache. “ Andere sind viel besser und talentierter als ich.“ Diese und weitere Glaubenssätze mehr, die wohlmöglich auch in deinem Kopf herumschwirren.

Künstler sind nun einmal sehr visuelle Menschen mit hohem ästhetischen Empfinden. Sie denken sich in Bildern ihre Kunstwerke aus und wollen sie dann in der Realität 1 zu 1 umgesetzt sehen. Meistens funktioniert es dann auch so nicht, weil die technischen Fähigkeiten noch nicht ausgereift sind. Nein, künstlerische Arbeit hat nichts mit Magie zu tun. Es ist oftmals stumpfes Üben, auch wenn das sehr unromantisch klingt. Sage dir bewusst, dass du beständig übst und dich verbessern willst. „Mit jedem Kunstwerk, das ich erschaffe werde ich besser.“

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10. Der innere Kritiker

Das ist diese innere Stimme, die dich oft beschimpft und fertig macht. Es ist ein Echo aus Kindheitstagen, das sich in deiner Seele breitgemacht hat. Die ganzen Bewertungen und Urteile, die du über dich selber hast, stammen meistens von den Eltern. Auch Lehrer und andere Menschen in deinem Umfeld haben dich unbewusst beeinflusst.

Schau doch einmal in dir selber nach, was dir dein innerer Kritiker alles dir in Sachen Kunst und Kreativität erzählt. Schreibe dir am besten die Sätze auf. Das schafft schon einmal die erste Distanz zu der negativen Stimme in dir. Denke daran, dass du mittlerweile ein erwachsener Mensch bist. Du brauchst deinen inneren negativen Stimmen keinen Glauben mehr schenken.

Ich hoffe ich konnte dir mit meinen 10 Strategien dir Wege aus deinem Kreativitätstief herauszeigen. Schreibe mir gerne in den Kommentar, ob es dir geholfen hat. Wie gehst du selber mit dieser Situation um? Welche Strategien helfen dir, dich aus einem Kreativitätstief heraus? Lass uns daran teilhaben. Schreibe mir gerne deine Gedanken dazu in den Kommentar. So können wir uns austauschen.